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Bloom Energy hebt Umsatzprognose 2026 nach starkem Quartalsergebnis an

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Bloom Energy hebt Umsatzprognose 2026 nach starkem Quartalsergebnis an - technologie news

Bloom Energy hat seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun einen Jahresumsatz zwischen 3,9 Milliarden und 4,2 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis soll auf bis zu 900 Millionen US-Dollar steigen, während der Gewinn pro Aktie in einer Spanne von 2,55 bis 2,85 US-Dollar erwartet wird. Die Bruttomarge soll bei etwa 34 Prozent liegen.

Das zweite Quartal war finanziell erfolgreich: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 165 Prozent auf 1,065 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen erzielte einen Nettogewinn nach GAAP in Höhe von 198,9 Millionen US-Dollar, nachdem zuvor ein Fehlbetrag vorlag. Das Management verweist zudem auf eine Pipeline von 25 Gigawatt an geplanten Installationen.

Ein Wachstumstreiber ist der Sektor der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Nebius Group hat die Brennstoffzellentechnologie von Bloom Energy für ein 300 Megawatt starkes KI-Rechenzentrum in New Jersey ausgewählt. Laut Nebius hat diese Entscheidung keinen wesentlichen Einfluss auf den Zeitplan des Projekts in Vineland.

Am Markt gab es zudem Reaktionen auf Investitionen aus dem Umfeld der US-Politikerin Nancy Pelosi. Ihr Haushalt erwarb am 24. und 28. Juli insgesamt 15.000 Aktien der Klasse A sowie 200 Call-Optionen. Die offizielle Offenlegung erfolgte am vergangenen Freitag.

Parallel dazu verkauften Führungskräfte im August Anteile: Chief Commercial Officer Aman Joshi veräußerte am 14. August 4.677 Anteile, während Chief Legal Officer Shawn Marie Soderberg am selben Tag 2.895 Aktien verkaufte. Diese Transaktionen erfolgten im Rahmen vorab festgelegter Handelspläne gemäß der US-Regel 10b5-1, die im November des Vorjahres verabschiedet wurden. Laut Unternehmen dienen solche automatisierten Pläne in der Regel dazu, steuerliche Verpflichtungen aus der Zuteilung von Mitarbeiteraktien zu decken.

Die Aktie verzeichnete seit Jahresbeginn ein Plus von 149 Prozent. Mit einem Schlusskurs von 186,60 Euro notiert das Papier etwa 14 Prozent über seinem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt, liegt jedoch 40 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 308,50 Euro.

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